Thomas Hupel (32)

Arbeit heißt für mich, eine Aufgabe zu haben, zu einer Gemeinschaft zu gehören und selbstverständlich auch Geld. Geld, das einen unabhängig macht.

Am liebsten Nachtschicht

Thomas Hupel hat immer gemacht: Nach Hauptschulabschluss und mittlerer Reife machte er eine Ausbildung zum Teilezurichter. Ausgeübt hat er den Beruf im Anschluss in befristeten Anstellungen. Er holte sein Fachabitur nach, um 2010 an der Uni Erfurt ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu beginnen. Bis zum Jahr 2013: Familiäre Schicksalsschläge zwangen ihn dazu, sein Studium abzubrechen. Seine damalige private Situation ließ ihn in die Arbeitslosigkeit rutschen, aber zum Glück nicht komplett abstürzen. Ganz einfach auch deshalb, weil er seinen Tagen Struktur und sich selbst so einen Lebenssinn gab: „Ich habe meine beste Freundin morgens früh auf dem Weg zur Arbeit zum Zug begleitet und abends wieder abgeholt.“ Außerdem arbeitete Thomas ehrenamtlich, machte eine vom JobCenter unterstützte Ausbildung zum Bürokaufmann und nahm Angebote über Zeitarbeit wahr. 

Am Ball bleiben lohnt sich

Dass der 33-jährige sich nie aufgegeben hat, war nicht nur Überlebensstrategie, sondern führte schließlich über die Zeitarbeit zu seinem heutigen Job. Das JobCenter machte ihn auf ein Stellenangebot von I. K. Hofmann aufmerksam. Thomas, der in der Vergangenheit wenig positive Erfahrungen mit Zeitarbeit gemacht hatte, war skeptisch. Trotzdem zeigte er sich offen. Belohnt wurde er mit einem Personaldisponenten, der sich nicht nur für ihn als Arbeitskraft, sondern als Person interessierte. So wie er es sich immer gewünscht hat: „Es gibt nun einmal Lebenswege, die nicht der Norm entsprechend verlaufen. Wichtig ist die Gegenwart und was in dem Moment getan werden kann, um eine Arbeitslosigkeit zu beenden. Ich hatte das Gefühl, hier die Chance zu erhalten, endlich wieder eine Arbeitsstelle zu finden.“

Das passende gefunden

Ein Volltreffer ist auch sein Job bei einem IT-Dienstleister. Thomas hat dort den Aufgabenbereich IT-Support und Analyst und ist Ansprechpartner für die Mitarbeiter großer Firmen, die IT-Support benötigen. Nach einem Jahr wurde er dort übernommen – mit Aussicht auf Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Der Job passt zu ihm und seinen Vorlieben: „Ich bin ein Nachtmensch, da kommt mir das flexible Schichtmodell sehr entgegen.“ Er mag sein Team, lebt den Dienstleistungsgedanken und freut sich, dass er sich menschlich und beruflich weiterentwickeln kann. „Die Kollegen sind toll und die Teamführung gibt sich alle Mühe, den Interessen und Wünschen der Mitarbeiter entgegenzukommen.“ Er hat sogar schon für den Betriebsrat kandidiert und wurde dabei von seinem Team tatkräftig unterstützt. „Meine Kollegen haben mir geholfen, indem sie für mich unterschrieben haben oder halfen, die notwendigen Unterschriften zu sammeln.“

Weiter geht’s

Auch wenn Thomas zu schätzen weiß, wie das deutsche Sozialsystem ihn aufgefangen und ihm eine neue Chance gegeben hat – Energie und Selbstbewusstsein zieht er aus seiner Festanstellung. Für ihn bedeutet Arbeit, eine Aufgabe zu haben. Und finanzielle Unabhängigkeit. Deshalb ist für ihn klar: Arbeitslosigkeit wird in seinem Leben so schnell keine Rolle mehr spielen. Dafür hat der IT-Spezialist auch viel zu viele Pläne und Interessen. Ach ja: Seine beste Freundin trifft Thomas übrigens weiterhin jeden Morgen – weil sie beide mit dem gleichen Zug zur Arbeit fahren.

Thomas Hupel lässt sich nicht in eine Schublade stecken und macht das auch nicht mit seinen Mitmenschen. Er ist neugierig, engagiert, informiert und offen.

STEFANIE BURANDT, I. K. HOFMANN GMBH
Die Arbeit hilft mir dabei, mein großes Ziel zu verwirklichen: Mich wieder als Lebensmittelhändler selbständig zu machen.
Kibrom Weldegeris (27)

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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